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(24.02.2026, 16:01)Milspec_1967 schrieb: Mich irritiert grnerell die altmodische Front... Sogar mit rund Scheinwerfer Käfigen a la Fuchs 1970.
Irgendwie ein total anti 21st century Design... Gefällt mir gar nicht.
Ist aber eine gute Sache.
Der Design-Wahn geht bei Gefechtsfahrzeugen mittlerweile so weit, dass man ästhetische Elemente ohne Sinn und Nutzen integriert, irgendwelche Blenden, die keine Funktion haben und nur kaputtgehen. Oder Teile, die bei der Fahrt durchs Gelände den halben Wald mitnehmen und beim technischen Dienst stören.
Außerdem scheint die Rüstungsindustrie dem Beispiel der Autoindustrie zu folgen und die Kosten für Wartung und Instandsetzung künstlich in die Höhe zu treiben. Da habe ich lieber den altmodischen Scheinwerfer "à la Fuchs 1970", den ich direkt reparieren oder tauschen kann, als so ein Konstrukt wie beim KF41, wo eine komplette Baugruppe getauscht werden muss.
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(02.03.2026, 22:03)muck schrieb: Ist aber eine gute Sache.
Der Design-Wahn geht bei Gefechtsfahrzeugen mittlerweile so weit, dass man ästhetische Elemente ohne Sinn und Nutzen integriert, irgendwelche Blenden, die keine Funktion haben und nur kaputtgehen. Oder Teile, die bei der Fahrt durchs Gelände den halben Wald mitnehmen und beim technischen Dienst stören.
Außerdem scheint die Rüstungsindustrie dem Beispiel der Autoindustrie zu folgen und die Kosten für Wartung und Instandsetzung künstlich in die Höhe zu treiben. Da habe ich lieber den altmodischen Scheinwerfer "à la Fuchs 1970", den ich direkt reparieren oder tauschen kann, als so ein Konstrukt wie beim KF41, wo eine komplette Baugruppe getauscht werden muss.
In Baugruppen zu bauen und zu ersetzen ist in Deutschland in der gesamten Fahrzeug Industrie üblich (PKW und LKW)
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Ist es, aber diese Philosophie hat in einem Gefechtsfahrzeug nichts zu suchen. Und das ist doch der Punkt.
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Früher war das Leuchtmittel ein Verschleißteil, die Leuchtmittelhalterungen hingegen nicht. Letztere musste also entsprechend leicht zugänglich sein, und das Leuchtmittel einzeln austauschbar. Aus dem Grund hat man die Lampen entsprechend positioniert und montiert, dass das nicht optimal war zeigt sich schon auf den entsprechenden Schutzkäfigen. Heute sind Leuchtmittel keine klassischen Verschleißteile mehr und halten nicht weniger lang als die Halterungen. Da ergibt es zum einen Sinn, diese auch bei militärischen Geräten als eine Einheit auszulegen (das reduziert die Anfälligkeit), und sie zum anderen aufgrund der langen Nutzungsdauer nicht mehr nach einer leichten Austauschbarkeit, sondern nach einer zweckhaften Verwendung hin auszulegen. Insofern ist eine integrierte Bauweise definitiv die bessere Wahl.
Im übrigen, ohne "Design" funktioniert es generell nicht, gemeint ist wohl eher, dass Form über Funktion gestellt wird. Das kommt durchaus auch bei Rüstungsgütern vor, ist aber nichts neues und war früher auch nicht anders. Der Umstand, dass selbst die futuristischsten Geräte in der praktischen Umsetzung viel "zeitgemäßer" aussehen zeigt allerdings, dass zwischen Demonstrator und Serie noch einiges an Anpassungsarbeit aus der Ecke "Funktion" geleistet wird.
Eine tiefergehende Diskussion dazu könnte hier eher passen:
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...p?tid=7144
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Warum sollte ich in eine Karosse die sich auch im Wasser bewegen soll durchlöchern nur um alles einzubauen ? Auf fest verbaute Scheinwerfer lassen sich nun mal auch viel schlechter die Tarnabdeckungen anbringen.
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(Gestern, 21:12)alphall31 schrieb: Warum sollte ich in eine Karosse die sich auch im Wasser bewegen soll durchlöchern nur um alles einzubauen ? Auf fest verbaute Scheinwerfer lassen sich nun mal auch viel schlechter die Tarnabdeckungen anbringen.
Dafür gibt es Vertiefungen mit Ösen im Blech.
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Externe Scheinwerfer musst du auch befestigen und anschließen, die Karosseriedurchbrüche brauchst du immer, bei integrierten Lampen sind sie allerdings einfacher schützbar. Und Tarnabdeckungen anbringen ist nun wirklich kein Problem, wobei das heute technisch gar nicht mehr notwendig wäre, weil das über die Leuchtmodi erreicht werden kann. Und das trotz höherer Robustheit.
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(Gestern, 21:21)Helios schrieb: Externe Scheinwerfer musst du auch befestigen und anschließen, die Karosseriedurchbrüche brauchst du immer, bei integrierten Lampen sind sie allerdings einfacher schützbar. Und Tarnabdeckungen anbringen ist nun wirklich kein Problem, wobei das heute technisch gar nicht mehr notwendig wäre, weil das über die Leuchtmodi erreicht werden kann. Und das trotz höherer Robustheit.
Na ja... Netze mit Laub simulation benötigt das Heer an Fahrzeugen immer...