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RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 14.11.2025 Der Club wird größer - der Euro wird in Bulgarien am 1. Januar 2026 eingeführt. Ab dem Zeitpunkt der Einführung des Euro erfolgt der Umtausch von bulgarischen Lewa (BGN) in Euro zum offiziellen Wechselkurs von 1,95583 BGN für 1 Euro Zitat:Ab 2026: Bulgarien bekommt den Euroich denke, das ist nicht nur für Münzsammler bzw. Numismatiker und Reisende bzw. Urlauber interessant. Umso erstaunlicher, dass das im Forum irgendwie vorüber geht. Der Bundestag hat schon vor längerer Zeit die Einführung des Euro in Bulgarien begrüßt. Die IHK Regensburg - die sind in Deutschland über die "Donau-Schiene" am nächsten "real dran" informiert über die wirtschaftliche Bedeutung Bulgariens für Deutschland. Rein geographisch - Bulgarien passt zu Griechenland und erweitert so den Binnenmarkt innerhalb des Euro. Und sonst? a) ich verspreche mir eine Stabilisierung der Wirtschaft und damit der bulgarischen Eingliederung in die EU b) wenn der Wert einer Währung die Wirtschaftskraft wiederspiegelt, dann gewinnt der Euro etwas dazu c) und ich warte jetzt auf die Unkenrufe, die vom schwächsten Glied in der Kette palavern und den Euro untergehen sehen ... RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 19.11.2025 Die EZB warnt vor einem Überschwappen der US-Probleme: Zitat: EZB schlägt Alarm: Warnung vor „beispiellosen Schocks“ – auch Insolvenzen möglich RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 15.12.2025 (24.05.2012, 22:13)Tiger schrieb: Der ®Austritt von Griechenland aus der Euro-Zone und wohl auch der EU ist beschlossene Sache:es ist immer wieder schön, sich voreilige Grabreden in Erinnerung zu rufen: Zitat:Rettungspaket aus 2010 RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 22.12.2025 (14.11.2025, 22:40)Kongo Erich schrieb: Der Club wird größer - der Euro wird in Bulgarien am 1. Januar 2026 eingeführt. ...mit dem Thema befasst sich Aktuell die NZZ: Bulgarien und der Euro: Kann das gutgehen? Ein Land mit zweifelhaftem Rechtsstaat hat ab Januar die gemeinsame Währung Zitat:Inmitten einer neuen innenpolitischen Krise und von Strassenprotesten, die sich gegen den Oligarchen Deljan Peewski richten, schickt sich das ärmste Land der EU an, der Euro-Zone beizutreten. Doch die Devise zu Bulgarien lautet: zu klein, um Schaden anzurichten.und mit dem Euro wird Bulgarien auch eine stabile Währung erhalten - zu groß, um durch innenpolitische Wirren in Probleme zu geraten! RE: Euro, die EU-Währung - lime - 22.12.2025 (22.12.2025, 19:43)Kongo Erich schrieb: mit dem Thema befasst sich Aktuell die NZZ: Und wieder einmal wird der Euro gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung eingeführt. Ab 2026 wird es zu massiven Preissteigerungen in Bulgarien kommen. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 26.12.2025 Zitat:Wechselkurs: „Der starke Euro frisst sich Stück für Stück in die Marge“abgesehen davon, dass die Aufwertung gegenüber dem US-Dollar auch der seit Jahren beobachteten schleichenden und immer stärkeren US-Wirtschaftskrise geschuldet ist - und damit alle internationalen Geschäfte betrifft, die in US-$ gehandelt werden. Es gilt allen Jammer- und Unkenrufen zum Trotz: Die Exporte in die Euro-Staaten machen nach wie vor den Löwenanteil des deutschen Außenhandels aus: Für das Jahr 2024 betrugen die Exporte aus Deutschland insgesamt Waren im Wert von 1.556 Mrd. Euro. Davon gingen 1.060,8 Mrd. Euro nach Europa, und hier wieder 846,2 Mrd. Euro in die EU - wovon wiederum 589,2 Mrd. Euro in die Euro-Zone gingen. Nach ganz Asien (also inclusive China, Japan usw.) wurden Waren im Wert von 232,1 Mrd. Euro exportiert, nach ganz Amerika (also inclusive den USA, Kanada und Lateinamerika) waren es nur Waren im Wert 219 Mrd. Euro. (Quelle) Um es in Prozentualen Angaben auszudrücken: 2/3 aller deutschen Exporte gehen nach Europa. Rund 80 % davon gehen in die EU, und wieder 2/3 der EU-Exporte in die Euro-Länder. Alle asiatischen und amerikanischen Länder zusammen erreichen nicht annähern das Niveau der Euro-Zone. Es liegt also im wohlverstandenen eigenen Interesse, den Austausch innerhalb Europas, innerhalb der EU und insbesondere innerhalb der Euro-Staaten zu fördern und zu stärken. Und der Trend ist ungebrochen: Zitat:In die Staaten der Eurozone wurden alleine im September 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 51,4 Milliarden Euro (+1,4 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 38,9 Milliarden Euro (-0,7 %) aus diesen Staaten importiert. Um nun zur bulgarischen Euro-Einführung zurück zu kommen: (22.12.2025, 20:57)lime schrieb: ... Ab 2026 wird es zu massiven Preissteigerungen in Bulgarien kommen.Alleine die Exporte nach Bulgarien waren von Januar bis Oktober 2025 um 7,2 % höher als im Vorjahreszeitraum. Das geht nicht, wenn es zu massiven Preissteigerungen kommt, die jetzt schon den stabilen Wechselkursen zwischen bulgarischer Währung und Euro geschuldet wären. Denn mit der Einführung des Euro ändert sich das Wertverhältnis bzw. der Wechselkurs auch nicht weiter. Der Wert ist schon seit längerer Zeit in Form stabiler Wechselkurse fest geschrieben. Massive Preissteigerungen könnte es nur geben, wenn der Euro eine deutlich höhere Inflationsrate hätte. Da wäre aber eine nationale bulgarische Währung wesentlich massiver gefährdet. RE: Euro, die EU-Währung - lime - 27.12.2025 (26.12.2025, 23:14)Kongo Erich schrieb: Denn mit der Einführung des Euro ändert sich das Wertverhältnis bzw. der Wechselkurs auch nicht weiter. Der Wert ist schon seit längerer Zeit in Form stabiler Wechselkurse fest geschrieben. Diese Argumentation gab es bei jeder Euro-Einführung und immer wieder zeigte die Realität danach dass es doch zu massiven Preissteigerungen kam. RE: Euro, die EU-Währung - Kongo Erich - 27.12.2025 was verstehst Du unter "massiven Preissteigerungen"? Eine Preisentwicklung von < 5 % ist noch normal und nicht "massiv", allerdings nicht in der Zielvorgabe der EZB. Die Zielvorgabe für Preissteigerungen im Euroraum ist ein symmetrisches Ziel von mittelfristig 2 Prozent, das von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegt wird, um Preisstabilität zu gewährleisten und ein gesundes Wirtschaftswachstum zu fördern. |