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United States of America - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Europa und der Westen (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=89) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=93) +--- Thema: United States of America (/showthread.php?tid=1897) Seiten:
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RE: United States of America - Schneemann - 07.02.2026 @Kongo Erich Zitat:Ich werde derzeit und in absehbarer Zukunft jedenfalls einen weiten Bogen um die USA machen. Heute fühle ich mich in anderen Staaten, sogar in Afrika, deutlich sicherer. Und erkläre mir jetzt nicht, ich sei überempfindlich oder übervorsichtig. Ich habe vor Jahren auch zu Fuß die "besonderen Viertel" etwa von Chicago oder New York durchstreift, und hatte nie Ängste vor irgendwelchen Übergriffen.Da wir uns beim Thema Pretti tatsächlich nicht einig werden - zumindest nicht im engeren Sinne -, würde ich es ehrlich gesagt auch auf sich beruhen lassen. Hinsichtlich des zitierten Textteils sehe ich es übrigens auch anders. Ich überlege, wohin ich dieses Jahr im Sommer gehen werde. Bislang steht Mexiko auf der Tagesordnung, wobei das eher in Richtung Yukatan und Co. ginge. Allerdings habe ich mir auch überlegt, Uncle Sam einen Besuch abzustatten, wobei das dann vermutlich in Richtung Neuengland gehen würde. Einen Bogen um die USA zu machen, nur wegen der gegenwärtigen kleineren Probleme - da gibt es im Ruhrpott oder in Berlin gefährlichere Stadtviertel - wäre m. M. n. doch etwas übertrieben. Schneemann RE: United States of America - Skywalker - 08.02.2026 Zitat:USA: ICE nimmt 10-jähriges Mädchen fest und bringt es in Haftanstalt https://opr.news/1fe0220d260207de_de?link=1&client=opera RE: United States of America - Kongo Erich - 08.02.2026 (08.10.2025, 00:36)Tiger schrieb: @Kongo Erichdie Befürchtung wird lauter: Donald Trump: USA kurz vor dem Kollaps – Ex-Trump-Vertraute sieht Bürgerkrieg kommen Zitat:Nach einem tödlichen Einsatz der US Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis wächst die Unruhe im Land. Der Vorfall hat eine neue Debatte über Polizeigewalt, Proteste und politische Verantwortung ausgelöst. Während frühere US-Präsidenten zu Widerstand gegen die aktuelle Politik aufrufen, meldet sich nun eine prominente Stimme aus dem republikanischen Lager zu Wort.wobei ich der Marjorie komplett widersprechen würde: beim Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 waren die staatlichen Maßnahmen ciel zu spät und zu schwach. Insofern richtet sich der Appell von Greene, der offenbar primär in Richtung der DT-Opponenten gezielt ist, auch in die falsche Richtung. Er müsste an die regierungsnahen Entführer-, Schläger- und Mördertrupps gerichtet sein. RE: United States of America - Zardo - 08.02.2026 (07.02.2026, 16:25)Schneemann schrieb: .Allerdings habe ich mir auch überlegt, Uncle Sam einen Besuch abzustatten, wobei das dann vermutlich in Richtung Neuengland gehen würde. Einen Bogen um die USA zu machen, nur wegen der gegenwärtigen kleineren Probleme - da gibt es im Ruhrpott oder in Berlin gefährlichere Stadtviertel - wäre m. M. n. doch etwas übertrieben. Im Zweifelsfall sitzt man halt solange auf dem Flughafen fest, bis sämtliche Sozialmedia- und Forenbeiträge auf Handy und Notebook auf "USA Verträglichkeit" abgeklopft wurden. Und wer mit Geschäftsadressen im Outlook mit einem Touristenvisum einreist, riskiert, verdächtigt zu werden, in den USA arbeiten zu wollen. Es gab schon bessere Zeiten für USA Besuche. RE: United States of America - Kongo Erich - 15.02.2026 (08.02.2026, 08:56)Skywalker schrieb: https://opr.news/1fe0220d260207de_de?link=1&client=operawundert Dich das? Zitat:Kaum Prüfung, weniger Ausbildung(Video) RE: United States of America - muck - 18.02.2026 Noch mal zur Illustration meiner Kritik der US-Justiz: (Link) Ein Texaner wird von seiner britischen Tochter besucht, die beiden streiten über Trump und den zweiten Verfassungszusatz, der betrunkene Vater zückt seine Glock, "it just went off", die junge Frau stirbt. Eine Grand Jury entscheidet, dass er keine Straftat begangen hat. Selbst die rechtslastige 'New York Post' findet: Die politische Einstellung der Geschworenen hat den Vater vor einer Anklage bewahrt. 1. Betrunkenes Hantieren mit einer Schusswaffe (nach texanischem Recht unlawful carrying of a weapon) 2. Zielen auf einen Menschen (Tatbestandsmerkmal recklessness erfüllt) 3. eine Waffe "geht" nicht einfach von selber los (offenbar ist dieser Mythos selbst in den USA nicht totzukriegen), der Mann muss an den Abzug gekommen sein (Tatbestandsmerkmal negligence erfüllt) 4. das Opfer stirbt (alle Tatbestandsmerkmale von involuntary manslaughter verwirklicht) RE: United States of America - Schneemann - 18.02.2026 Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich deinen Beitrag nun deuten soll. - Willst du darauf aufmerksam machen, dass es Fehlurteile gibt? Das wissen wir, es gibt sie leider immer und überall, in den USA, in Europa, auch in Deutschland. - Geht es nun um das Waffenrecht? Bitte nicht schon wieder. Wir hatten das Thema schon mindestens zehnmal in fünf verschiedenen Strängen und immer blieb am Ende die Erkenntnis, dass es zwischen einzelnen US-Bundesstaaten enorme Unterschiede gibt. - Oder willst du auf die politische Färbung von denjenigen hinaus, die das Urteil fällen? Auch das gibt es immer und immer wieder - in den USA wie in Europa (man denke z. B. an gewisse Urteile in UK kürzlich). - Oder willst du uns die Eigenheiten von Familiendramen in den USA näherbringen? Da hält sich mein Interesse in Grenzen, zumal solche Dramen keine US-Eigenheit sind. Schneemann RE: United States of America - lime - 18.02.2026 (18.02.2026, 04:57)muck schrieb: Eine Grand Jury entscheidet, dass er keine Straftat begangen hat. Ist nicht in jedem Bundesstaat so. In einigen entscheidet darüber der Staatsanwalt. Ich persönlich finde das Konzept der Grand Jury besser, da es meines Erachtens näher am Normalbürger ist. Es lagen wohl keine Beweise dafür vor dass der Mann absichtlich auf seine Tochter geschossen hat und die Mehrheit der Jury folgte der Aussage des Vaters dass es ein tragischer Unfall war. RE: United States of America - Kongo Erich - 18.02.2026 Statt interner Debatten: Wird die US-Sicherheitspolitik in Europa gerechtfertigt? Zitat:„Europa ist die Geheimwaffe der USA“: Ex-General teilt hart gegen Trump-Regierung ausKopie hier RE: United States of America - Broensen - 18.02.2026 (18.02.2026, 17:23)lime schrieb: Ich persönlich finde das Konzept der Grand Jury besser, da es meines Erachtens näher am Normalbürger ist.Aber nur so lange, wie der "Normalbürger" nicht, wie kürzlich in GB, der falschen Seite angehört.
RE: United States of America - lime - 18.02.2026 (18.02.2026, 22:35)Broensen schrieb: Aber nur so lange, wie der "Normalbürger" nicht, wie kürzlich in GB, der falschen Seite angehört. Die Bürger werden ja ausgelost, welcher Seite sie angehören ist also Zufall. RE: United States of America - DopePopeUrban - 18.02.2026 (18.02.2026, 17:23)lime schrieb: Ich persönlich finde das Konzept der Grand Jury besser, da es meines Erachtens näher am Normalbürger ist.Ich persönlich finde das eine furchtbare Idee. Nichts gegen meine geliebten Landsleute aber wenn schon das Reißverschlussverfahren im Berufsverkehr zur Herausforderung wird will ich die Gewalt des Rechtsstaats nicht in den Händen des, mit Verlaub, gemeinen Pöbels wissen. Scheint aber generell eine merkwürdig zunehmende Tendenz zu sein, ähnlich wie wir hier beim Fußball plötzlich 84 Millionen Bundestrainer vor dem Fernseher sitzen haben. Wer braucht schon Kompetenzautorität wenn man maßlose Selbstüberschätzung haben kann?
RE: United States of America - muck - 19.02.2026 (18.02.2026, 06:59)Schneemann schrieb: Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich deinen Beitrag nun deuten soll.Bezieht sich auf die Diskussion über die US-Justiz, die wir nach dem Tod von Alex Pretti hatten, und ob Lady Justice wirklich blind ist. (18.02.2026, 06:59)Schneemann schrieb: Willst du darauf aufmerksam machen, dass es Fehlurteile gibt? Das wissen wir, es gibt sie leider immer und überall, in den USA, in Europa, auch in Deutschland.Nicht in diesem Maße. Es gibt entsprechende Studien, die für Deutschland eine Fehlurteilsquote im Promillebereich bis maximal 2% annehmen. Für die USA liegen Zahlen des National Registry of Exonerations vor, die darauf hindeuten, dass über 10% aller seit 1989 zu Haftstrafen verurteilten Personen unschuldig waren. (18.02.2026, 17:23)lime schrieb: Es lagen wohl keine Beweise dafür vor dass der Mann absichtlich auf seine Tochter geschossen hat und die Mehrheit der Jury folgte der Aussage des Vaters dass es ein tragischer Unfall war.Vorsatz stand nicht zur Debatte, wohl aber Fahrlässigkeit. Und die im vorliegenden Fall auszuschließen, ist schlicht und ergreifend lebensfremd und hanebüchen. Ein Schuss "löst" sich nicht einfach. Man muss den Abzug betätigen. Dass hier auch nicht der Fall eines "Hängenbleibens" z.B. an Kleidungsstücken vorlag, wird dadurch belegt, dass das Opfer unmittelbar tödlich getroffen wurde, d.h. der Schütze hatte noch genug Zeit, die Waffe auf den Kopf-Rumpf-Bereich des Opfers zu richten. Außerdem war der Schütze betrunken. Das war folglich kein "tragischer Unfall", sondern ein astreines Fahrlässigkeitsdelikt. Wäre es hier um den Fall eines Fahrers gegangen, der sich betrunken ans Steuer setzt und einen anderen Menschen totfährt, wäre der Beschuldigte der Anklage nie und nimmer entgangen (Intoxication manslaughter, Texas Penal Code Section 49.08, Strafmaß: Freiheitsstrafe 2 bis 20 Jahre, in schweren Fällen 5 bis 99 Jahre). Nebenbei: Allein durch den Umstand, dass der Schütze betrunken mit einer Waffe hantierte, hatte er sich nach texanischem Recht strafbar gemacht (TPC § 46.02, Strafmaß: Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr). Anders gesagt, die Grand Jury hat augenscheinlich das anzuwendende Recht nicht angewandt. (18.02.2026, 22:51)lime schrieb: Die Bürger werden ja ausgelost, welcher Seite sie angehören ist also Zufall.Diese Ansicht vertrittst Du auch nur so lange, bis Du Dich mal damit beschäftigt hast, welche offenkundigen Verbrechen Grand Juries in "linken" Städten wie Portland haben durchgehen lassen. Zwar findet bei der Grand Jury Selection keine Voreingenommenheitsprüfung statt, denn anders als im individuellen Strafprozess werden die Geschworenen nicht für einen einzelnen Fall bestellt, sondern auf eine bestimmte Dauer und für eine Vielzahl von Fällen berufen. Trotzdem entstehen in politisch, ethnisch oder religiös homogenen Gebieten regelmäßig Situationen mit voreingenommenen Grand Juries. Nochmals zur Erinnerung: Das System ist dermaßen anfällig für Rechtsbeugung durch Geschworene, dass mit den Civil Rights Acts eine Art Paralleljustiz auf Bundesebene geschaffen werden musste, um dem Phänomen zu begegnen, dass Geschworene die Ahndung offensichtlicher Straftaten durch Staatsbedienstete hintertrieben, weil sie mit ihnen sympathisierten. RE: United States of America - lime - 19.02.2026 (19.02.2026, 05:24)muck schrieb: Nebenbei: Allein durch den Umstand, dass der Schütze betrunken mit einer Waffe hantierte, hatte er sich nach texanischem Recht strafbar gemacht (TPC § 46.02, Strafmaß: Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr). Das Gesetz gilt nicht auf dem eigenen Grundstück. Und das ist der Knackpunkt warum die Jury so entschieden hat. Wäre es auf öffentlichem Grund gewesen wäre er sicher angeklagt worden. Zitat:Anders gesagt, die Grand Jury hat augenscheinlich das anzuwendende Recht nicht angewandt.Diese Ansicht vertrittst Du auch nur so lange, bis Du Dich mal damit beschäftigt hast, welche offenkundigen Verbrechen Grand Juries in "linken" Städten wie Portland haben durchgehen lassen. Die Problematik besteht in ähnlicher Form wenn ein Staatsanwalt darüber entscheidet. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist meines Erachtens wesentlich größer als bei einer ausgelosten 23 Personen Jury. RE: United States of America - Broensen - 19.02.2026 (19.02.2026, 08:56)lime schrieb: Die Problematik besteht in ähnlicher Form wenn ein Staatsanwalt darüber entscheidet. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist meines Erachtens wesentlich größer als bei einer ausgelosten 23 Personen Jury.Warum Fachleute fragen, wenn auch der Depp von nebenan Zeit hat? Ein Staatsanwalt als Teil der Exekutive sollte keine judikativen Befugnisse haben, aber er ist wenigstens Jurist. (18.02.2026, 17:23)lime schrieb: Ist nicht in jedem Bundesstaat so. In einigen entscheidet darüber der Staatsanwalt.Was ist damit gemeint? Entscheidet dort der Staatsanwalt nach einer geführten Gerichtsverhandlung? Für gewöhnlich entscheidet er doch schon davor, ob überhaupt Anklage erhoben wird. Dementsprechend käme eine Jury dann ja ohnehin nicht zum Tragen, egal ob sie in dem Staat vorgesehen ist oder nicht. Natürlich liegt da eine Schwachstelle in der Gewaltenteilung, dass eine Person der Exekutive darüber entscheiden kann, ob die Judikative überhaupt angerufen wird, aber das hat nichts mit dem Einsatz von Geschworenen zu tun, sondern damit, ob jemand seinen Job korrekt ausübt. |