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- Yioun - 17.04.2009

Wenn man schon EU Battlegroups aufstellt, sollte man auch eine Komandostrktur aufstellen. Ansonsten ist das alles ziemlich sinnlos.


- Tiger - 18.04.2009

Nicht nur bei den Banken hat man offenbar nichts gelernt... :x
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.mmnews.de/index.php/200904182765/MM-News/EU-Abgeordnete-Fette-Zusatzrente-trotz-Finanzkrise.html">http://www.mmnews.de/index.php/20090418 ... krise.html</a><!-- m -->
Zitat:EU-Abgeordnete: Fette Zusatzrente trotz Finanzkrise

Samstag, 18. April 2009
EU-Pensionsfonds für umstrittene Zusatzrenten von EU-Parlamentariern steht wegen der Finanzkrise unter Wasser. Der EU-Steuerzahler soll die Verluste nun ausgleichen. Kein Ausgleich dagegen für Wertverlust von Pensionsfonds „für normale Menschen“ .



- Erich - 28.04.2009

ich schreib das mal hierher, auch wenn es eigentlich ein eigenes Thema wäre - aber dafür einen neuen Strang eröffnen?
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/karriere_management/karriere/:MBA-in-Europa-Sturm-auf-Europas-Schulen/504187.html">http://www.ftd.de/karriere_management/k ... 04187.html</a><!-- m -->
Zitat:MBA in Europa
Sturm auf Europas Schulen
von Bärbel Schwertfeger

Der Ruf vieler europäischer MBA-Programme ist mittlerweile so gut, dass sie der angelsächsischen Konkurrenz den Rang ablaufen. Vor allem Asiaten und Amerikaner zieht es nach Europa.
...

Interesse am europäischen Wertesystem

Europa gewinnt derzeit in vielerlei Hinsicht an Bedeutung, sagt auch Ken Robertson, Leiter des MBA-Marketings an der Rotterdam School of Management. Die amerikanischen Schulen hätten vielfach an Reputation eingebüßt. Vor allem amerikanische Bewerber würden bei der Wahl einer Business-Schule mehr auf die Inhalte der Ausbildung achten als auf das Image - das mache das gestiegene Interesse der Amerikaner an einem europäischen MBA deutlich.

Zusätzlich locke das Interesse am europäischen Wertesystem, in dem die gesellschaftliche und unternehmerische Verantwortung eine wichtige Rolle spielt, die MBA-Studenten nach Europa. Für den "alten Kontinent" spreche auch, dass seine Volkswirtschaften im Vergleich zu Großbritannien und den USA robuster aufgestellt sind.
....

FTD.de, 07:00 Uhr



- Erich - 16.05.2009

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/europa/:Boomregion-im-Krisensog-Osteuropa-vor-langer-Durststrecke/514536.html">http://www.ftd.de/politik/europa/:Boomr ... 14536.html</a><!-- m -->
Zitat:Boomregion im Krisensog
Osteuropa vor langer Durststrecke
von Christine Mai und Tobias Bayer (Frankfurt)

Schafft die gebeutelte Region den Befreiungsschlag? Zuletzt schienen sich die Anzeichen dafür zu mehren. Doch Experten mahnen zur Vorsicht: Die Länder werden sich nur langsam von den schweren Verwerfungen erholen.
...

FTD.de, 15.05.2009



- Schneemann - 19.05.2009

Zitat:EU-Außenminister erwägen schärfere Sanktionen gegen Birma

Brüssel (Reuters) - Die EU-Außenminister erwägen zusätzliche Sanktionen gegen das Militärregime in Birma.

"Es ist Zeit, die Sanktionen auszuweiten, statt sie zu lockern", sagte der EU-Außenbeauftragte Javier Solana vor einem Ministertreffen am Montag in Brüssel mit Blick auf das Verfahren gegen die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi. Der tschechische Außenminister Jan Kohout kündigte an, die Minister würden die Verschärfung der bestehenden Sanktionen auf ihrem Treffen diskutieren.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE54H0AD20090518">http://de.reuters.com/article/worldNews ... AD20090518</a><!-- m -->

Schneemann.


- revan - 20.05.2009

<!-- m --><a class="postlink" href="http://bazonline.ch/ausland/europa/Warum-China-Europa-nicht-mehr-ernst-nimmt/story/18248724">http://bazonline.ch/ausland/europa/Waru ... y/18248724</a><!-- m -->


Zitat:Warum China Europa nicht mehr ernst nimmt

Wenn sich morgen China und die EU in Prag treffen, ist klar, wer den Ton angibt. Europa wird in China nicht mehr ernst genommen – selbst seine Unternehmen sind inzwischen verpönt.


Aus Pekinger Sicht ist Brüssel unwichtig geworden. Ausgerechnet vor dem EU-China-Gipfel am Mittwoch in Prag führt an dieser Erkenntnis kein Weg mehr vorbei. Schon das Datum des Gipfels ist dafür ein Beweis: Er war ursprünglich für den vergangenen Dezember in Lyon geplant, doch damals von China ganz kurzfristig abgesagt worden.

Peking wollte damit den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy dafür bestrafen, dass er den Dalai Lama getroffen hatte. Sarkozy, damals gerade EU-Ratspräsident, sollte öffentlich blamiert werden. Egal wie man über diese Motive denkt, mit seiner Absage hatte Peking erstmals seine Geringschätzung der EU als Gesprächspartner offen demonstriert.


Vetomacht im Sicherheitsrat, aufstrebende Wirtschaftsmacht


Nun wird der Gipfel also nachgeholt, aber das heisst nicht, dass er für beide Seiten gleich wichtig wäre. Vielmehr ist da ein grosses Ungleichgewicht zu spüren, das symptomatisch ist für den Gesamtzustand der Beziehungen. Noch nie war das Gewicht Chinas in den Überlegungen der Europäer so gross wie heute. Kein weltpolitisches Thema, das die EU aufgreift, wäre heute noch ohne Dialog mit Peking vorstellbar. Ob Völkermord im Sudan, Klimawandel oder das Weltfinanzsystem – China ist als aufstrebende Wirtschaftsmacht, als Vetomacht im Uno-Sicherheitsrat oder schlicht wegen der enormen Grösse seiner Bevölkerung in keiner Diskussion mehr zu vernachlässigen.

Ganz anders sieht die Welt aus der Perspektive der Chinesen aus. Peking stehe inzwischen «weltweit bei allen grossen globalen Fragen im Zentrum, während der Einfluss der EU sich bis zu einem Grad abgeschwächt hat, an dem China ihn weitgehend ignorieren zu können glaubt», schreiben die Autoren einer neuen Studie des European Council on Foreign Relations. Schuld daran seien die Europäer selbst, die sich gegenseitig Konkurrenz machten, Chinas «Lieblingspartner» in Europa zu werden. China dagegen sei eine «geschickte und pragmatische Macht, die weiss, wie die EU zu handhaben ist», schreiben die Wissenschaftler.

Das Versagen der europäischen Diplomatie


In der Tat ist bei allen wichtigen Themen der vergangenen Jahre ein fast komplettes Versagen der europäischen Diplomatie gegenüber China zu beobachten. Egal wie viele Kommissare die EU auf China-Reise schickt, meistens kommen sie mit leeren Händen zurück. China hat jahrelang die Forderungen der Europäer ignoriert, beim Klimaschutz aktiver zu werden......


Was soll man mehr dazu sagen außer das es wohl erst der Anfang ist. :lol:


- Ingenieur - 20.05.2009

Was soll man dazu sagen... Der Artikel hat leider recht. Die EU ist leider nicht die Summe ihrer Mitgliedsstaaten sondern diese Summe abzüglich der internen Streitigkeiten und Uneinigkeit und ab und zu kommt es mir so vor als wäre das Ergebnis kleiner als Null.


- Schneemann - 20.05.2009

Tja, deshalb sollte man auich im Westen fleißig weiter abrüsten und z. B. die fast schon kriecherischen Verhandlungsakte auch von unserem lieben Herrn Steinmeier und einigen anderen einfach weiter tolerieren und unter den Teppich kehren. Trauen sich ja hier im Lande einige nicht mal mehr, den Dalai Lama zu sehen...

Schneemann.


- Schneemann - 01.06.2009

Zitat:OSTEUROPÄISCHE EU-MITGLIEDSLÄNDER

Schlechte Zeiten für Europa-Hasser

EU-Skeptiker galten in Polen, Tschechien und der Slowakei lange als Helden - aber nationalistische Töne kommen in diesen Ländern immer weniger an: Bei den Europawahlen haben Gegner der Union in den osteuropäischen Mitgliedstaaten nur noch geringe Chancen.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,627590,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 90,00.html</a><!-- m -->

Schneemann.


- Erich - 01.06.2009

es stimmt, die Europäer standen (und stehen) sich vielfach selbst im Weg - aber wenn man die Entwicklung anschaut, dann wird man feststellen, dass sich Europa überraschend schnell bildet und in Krisenzeiten auch immer einen Konsens gefunden hat.
Insofern sehe ich die eine oder andere Streitigkeit nicht als Katastrophe, sondern als normale Geburtswehen in einer demokratischen Staatengemeinschaft.


- Schneemann - 09.06.2009

Zitat:Barroso kandidiert für zweite EU-Kommissionspräsidentschaft

Brüssel (Reuters) - Der Portugiese Jose Manuel Barroso hat seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit als Präsident der EU-Kommission erklärt.

Der 53-jährige Konservative sagte am Dienstag, die Ratspräsidentschaft habe gebeten, ihn nominieren zu dürfen. "Ich habe dieser Bitte zugestimmt", sagte Barroso. Der ehemalige Ministerpräsident ist bislang der einzige Kandidat und soll auf dem EU-Gipfel kommende Woche offiziell vom Rat nominiert werden. Nach dem Machtgewinn der Konservativen bei der EU-Wahl gilt die Unterstützung des Parlaments als sicher. Barroso ist seit November 2004 im Amt.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE55805N20090609">http://de.reuters.com/article/worldNews ... 5N20090609</a><!-- m -->

Schneemann.


- Erich - 09.06.2009

ein bewährter Politiker an dieser Stelle - und das wird auch und gerade der Wahlentscheidung aus der Europa-Wahl gerecht!!


- Erich - 19.06.2009

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/euirland104.html">http://www.tagesschau.de/ausland/euirland104.html</a><!-- m -->
Zitat:EU einigt sich auf Zugeständnisse
Iren stimmen erneut über Lissaboner Vertrag ab

Die Iren stimmen voraussichtlich Anfang Oktober erneut über den EU-Reformvertrag von Lissabon ab. Das sagte der irische Premierminister Brian Cowen nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. "Wir werden so schnell wie möglich ein Datum festlegen. Ich erwarte, dass wir Anfang Oktober soweit sind, ein Referendum abzuhalten."....

Stand: 19.06.2009 15:59 Uhr
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631473,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 73,00.html</a><!-- m -->
Zitat: 19.06.2009

GIPFEL IN BRÜSSEL
EU auf der Zielgeraden zum Lissabon-Vertrag

Aus Brüssel berichtet Carsten Volkery

Es ist die wichtigste europapolitische Entscheidung des Jahres: Der EU-Rat hat einem zweiten Referendum in Irland den Weg geebnet. Damit könnte der Lissabon-Vertrag schon Ende des Jahres in Kraft treten. Überschattet wurde der Gipfel durch das Hickhack um Kommissionspräsident Barroso.
....



- Tiger - 19.06.2009

Sieht so aus, als wolle man gerade jetzt, nachdem die Ergebnisse der jüngsten Wahlen gezeigt haben, wie sehr die EU von der Bevölkerung der Mitgliedsstaaten inzwischen abgelehnt wird, den Lissaboner Vertrag unter Dach und Fach bringen.
So etwas kann nicht gut gehen, und erinnert an aktuelle Vorgänge im Iran.
Zudem stellt sich die Frage, wieso Europa - das von der EU gerne mit sich selbst identifiziert wird - eigentlich einen Präsidenten, einen Außenminister und eine Verfassung benötigt.
Ach ja: Weniger könnte mehr sein.


- Erich - 20.06.2009

fangen wir doch mit dem letzten Teil an:
Ein Gremium mehrerer gleichberechtigter Mitglieder braucht Regularien, um gemeinsam handeln zu können - ob das jetzt Verfassung oder Grundgesetz oder Satzung heisst, ist letztlich egal. Und weil die EU inzwischen eine Größe erreicht hat, in der das alte "Einstimmigkeitsprinzip" zeitaufwändig und problematisch wird, muß die Vertragsgrundlage der EU geändert werden.
Präsident und Außenminister sind letztendlich Bezeichnungen für Funktionen, die im RAhmen der EU ausgeübt werden - und dass wir z.B. eine gemeinsame Außenpolitik benötigen, um im Konzert mit anderen wie den USA, China oder Russland "auf Augenhöhe" mitspielen zu können (und uns nicht gegenseitig lahm zu legen) sollte eigentlich unbestritten sein.

Ja, wir brauchen den Lissaboner Vertrag, der im Übrigen dem Bürger über das europäische Parlament wesentlich mehr Einflussmöglichkeiten beschert, oder die EU wird an sich selbst scheitern. Die Folge wäre ein zerstrittener Haufen, ein Spielball der alten und neuen Mächte ... und das möchte ich nicht sein.