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RE: Indien - Kongo Erich - 14.08.2025 Zitat:Vor Alaska-GipfelKopie hier RE: Indien - BenStöger - 03.09.2025 Zu diesem Thema ein interessantes und aufschlußreiches Interview von Prof. John Mearsheimer auf India Today. Neben den aktuellen Maßnahmen gegenüber Indien, wie Strafzölle seitens der USA, geht er auf geostrategische Überlegungen ein. In einem Satz: "Die Trump Regierung treibt Indien und Russland in die Arme Chinas und das ist nicht im strategischen Interesse der USA." Hier das Video. RE: Indien - Kongo Erich - 09.09.2025 Dazu auch hier: Zitat:Weg von den USA, hin zu China: die Folgen von Indiens Kurswechsel RE: Indien - Kongo Erich - 10.09.2025 Zitat:Indien verarbeitet billiges russisches Öl und verkauft es nach Europa weiter. Ab Januar will Brüssel diese Praxis verbieten. Kurz zuvor steigen die Lieferungen noch einmal kräftig an. RE: Indien - Kongo Erich - 18.09.2025 das könnte den Zoll-verliebten Onkel Donald ärgern Zitat:Von der Leyen kündigt Freihandelsabkommen mit Indien an[Kopie hier RE: Indien - voyageur - 25.01.2026 ²EU – Indien: Brüssel will historisches Handelsabkommen abschließen La Tribune (französisch) Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, und die Präsidentin der Kommission, Ursula von der Leyen, sind zu Besuch in Neu-Delhi, um nach fast zwanzigjährigen Verhandlungen ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien abzuschließen. Ein strategischer Text für zwei Partner, die angesichts der weltweiten Handelsspannungen ihre wirtschaftlichen Allianzen diversifizieren wollen. latribune.fr Veröffentlicht am 25.01.26 um 12:34 Uhr [Bild: https://pictures.latribune.fr/cdn-cgi/image/format=auto,width=1200,height=675/media/melody/2026/01/25/file-photo-european-council-president-antonio-costa-speaks-during-a-press-conference-after-attending-1769340890_89293f2df57969d293f2df57961393v_.jpg] Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, ist am Sonntag in Neu-Delhi eingetroffen, wo er am Dienstag gemeinsam mit Ursula von der Leyen am 16. EU-Indien-Gipfel teilnehmen wird. /FW1FP/Alex Richardson – REUTERS – REUTERS – Yves Herman Die Europäische Union und Indien hoffen, diese Woche einen entscheidenden Schritt in ihren Handelsbeziehungen zu machen. Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, traf am Sonntag in Neu-Delhi ein, wo er am Dienstag gemeinsam mit Ursula von der Leyen am 16. EU-Indien-Gipfel teilnehmen wird. Beide sind auch Ehrengäste bei den Feierlichkeiten zum indischen Nationalfeiertag, die für Montag geplant sind. Im Netzwerk X erklärte der Rat der Europäischen Union, dass „der Gipfel eine Gelegenheit sein wird, die strategische Partnerschaft zwischen der EU und Indien zu stärken und die Zusammenarbeit in den wichtigsten Politikbereichen zu intensivieren“. Der Besuch findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Neu-Delhi und Brüssel nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen den Abschluss eines Freihandelsabkommens anstreben, das von europäischen Politikern als „Mutter aller Abkommen“ bezeichnet wird. Eine boomende Wirtschaftspartnerschaft Indien, das mittlerweile das bevölkerungsreichste Land der Welt ist, dürfte nach Prognosen des IWF in diesem Jahr zum viertgrößten Wirtschaftsraum der Welt aufsteigen. Die EU sieht darin einen wichtigen Zukunftsmarkt, während Neu-Delhi Brüssel als wichtige Quelle für Technologien und Investitionen zur Modernisierung seiner Infrastruktur und zur Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen betrachtet. „Wir stehen kurz vor einem historischen Handelsabkommen“, erklärte Ursula von der Leyen diese Woche. Im Jahr 2024 erreichte der bilaterale Warenhandel laut EU-Zahlen einen Wert von 120 Milliarden Euro, was einem Anstieg von fast 90 % innerhalb von zehn Jahren entspricht, hinzu kommen rund 60 Milliarden Euro an Dienstleistungshandel. Für beide Seiten geht es auch um geopolitische Fragen. Sowohl Brüssel als auch Neu-Delhi versuchen, ihre Absatzmärkte in einem Umfeld zu diversifizieren, das durch steigende US-Zölle und chinesische Exportbeschränkungen geprägt ist. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fasste am Mittwoch die strategische Bedeutung der Annäherung zusammen: „Die EU und Indien nähern sich einander zu einem Zeitpunkt an, da die regelbasierte internationale Ordnung aufgrund von Kriegen, Zwangsmaßnahmen und wirtschaftlicher Fragmentierung einem beispiellosen Druck ausgesetzt ist.“ LESEN SIE AUCH Handelsabkommen zwischen der EU und Indien: Brüssel und Neu-Delhi beschleunigen ihre Bemühungen vor dem Hintergrund globaler Spannungen Trotz des gezeigten Optimismus sind noch mehrere heikle Fragen zu klären. Laut Quellen, die den Verhandlungen nahestehen, streiten sich die Verhandlungsführer weiterhin über die Auswirkungen der von der EU eingeführten CO2-Grenzsteuer, insbesondere für Importe von indischem Stahl, sowie über Sicherheits- und Qualitätsstandards im Pharma- und Automobilsektor. Lesen Sie auch Grüne Finanzierung: Indien wählt Sambia als Ausgangspunkt für seine internationale Expansion Frankreich setzt auf Indien Neue Handelsallianzen: Großbritannien schließt umstrittenes Abkommen mit Indien Über den Handel hinaus ist der Besuch Teil einer umfassenderen Neugestaltung strategischer Partnerschaften. Neu-Delhi bemüht sich seit mehreren Jahren, seine militärische Abhängigkeit von Russland zu verringern, indem es seine Lieferanten diversifiziert und seine nationale Industriebasis stärkt. Die EU ihrerseits ist ebenfalls bestrebt, ihre strategische Autonomie zu stärken, insbesondere gegenüber den Vereinigten Staaten. RE: Indien - DrKartoffelsalat - 27.01.2026 https://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-und-indien-unterzeichnen-umfassendes-handelsabkommen-a-796cc99f-3a36-4116-9c20-7f8f6a99ae96 Zitat:EU und Indien unterzeichnen umfassendes Handelsabkommen RE: Indien - Schlingel - 28.01.2026 Wie hoch schätzt ihr die Wahrscheinlichkeit ein, dass Indien Komponenten aus Elektrotechnik und Maschinenbau mit Aufpreis nach Russland weiterverkauft? Natürlich kommen die Russen sowieso an (fast) alles was sie haben wollen, es ist (leider) nur eine Frage des Geldes. Insbesondere durch das Abkommen dürfte es doch aber nochmal wesentlich einfacher (und günstiger) werden, schließlich ist es unmöglich den Verbleib der Güter zu überwachen. So sehr ich die Möglichkeit sich wirtschaftlich etwas unabhängiger von USA & China zu machen begrüße, dieser Punkt bereitet mir etwas Sorge. Viel zu oft werden europäische Komponenten in russischer Waffentechnologie entdeckt. Oder übersehe ich etwas? RE: Indien - DrKartoffelsalat - 28.01.2026 (28.01.2026, 20:18)Schlingel schrieb: Oder übersehe ich etwas? Primär, dass Russland nahezu unterbrochen Zugriff auf Dual-Use-Güter hatte, trotz Sanktionen, von den Firmen in Europa die Sanktionen einfach mal ignorieren ganz abgesehen. Ob nun Israel, Türkei, China, etc. - Russland hat schon genug Wege, ich denke da macht Indien auch kaum noch einen Unterschied. Insbesondere da wir China niemals dazu bewegt bekommen würden, nicht an Russland zu liefern. RE: Indien - Kongo Erich - 28.01.2026 Stimmt; "Absolut dicht" ist nichts. Nehmt nur das Beispiel Nordkorea. Die Führung dort kann trotz aller Sanktionen praktisch alles kaufen, was sie begehrt - Luxus genauso wie nur militärisch nutzbare Komponenten. Das Thema "Sanktionen" ist lediglich eine Frage des Preises - und ggf. der Zugriffszeit. Russland ist reich genug an Bodenschätzen, um höhere Preise verkraften zu können. Und solange Länder wie China (im Osten) oder Ungarn (im Westen) das Zeug abkaufen, werden sich immer Lieferanten finden, die im Gegenzug wieder Russland versorgen. Diese Lieferanten müssen nicht aus Indien sein. Das heißt nicht, dass ich jetzt gegen Sanktionen wäre. Je schwerer und teurer man es machen kann, desto schwerwiegender ist es. Aber auch hier wieder das Beispiel Nordkorea: die Sanktionen treffen die Bevölkerung, nicht aber die politische Elite. RE: Indien - Kongo Erich - 02.02.2026 Indien hat einen neuen Sponsor gefunden - die VAE: da wundert es mich nicht, wenn Russland etwas abgeschlagen wird und Indien sich dafür noch von BigDonald belohnen lässt. RE: Indien - lime - 03.02.2026 (02.02.2026, 22:39)Kongo Erich schrieb: Indien hat einen neuen Sponsor gefunden - die VAE: da wundert es mich nicht, wenn Russland etwas abgeschlagen wird und Indien sich dafür noch von BigDonald belohnen lässt. Bin gespannt wer Recht hat, die Mainstream-Medien oder ein langjähriger indischer Geschäftsfreund von mir der behauptet das Indien auch weiter russisches Öl kaufen wird. RE: Indien - Kongo Erich - 03.02.2026 beide, und das ist kein Widerspruch - die Frage ist doch nur, in welchem Umfang die Inder russisches Öl kaufen werden RE: Indien - Kongo Erich - 03.02.2026 Das bestätigen übrigens auch die hiesigen Mainstream-Medien. Der vorhin zitierte FOCUS schreibt z.B. deutlich "laut Trump". Und hier ein anderer Artikel zum Thema (Nach verbalem Gequarke und Wiederholung der Trumpschen Aussagen wird das auch deutlich - man muss halt bis zum Schluß lesen): Zitat: ...Kopie hier also - keine Einstellung, aber möglicherweise eine Reduzierung ... Und es geht nicht um "Mainstream-Medien" sondern um "Geqarke Trump" kontro Deinem (@ lime's) indischem Geschäftsfreund. RE: Indien - Kongo Erich - 03.02.2026 Ergänzend: Dienstag, 03. Februar 2026, Münchner Merkur / Politik (print) Zitat:Indien will Militärbudget deutlich steigern |