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Israel - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Welt (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=90) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=96) +--- Thema: Israel (/showthread.php?tid=3983) Seiten:
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Re: Israel - Nightwatch - 04.01.2015 Das aufgrund der schwere der Kämpfe an der Eskalationsschraube gedreht wurde ist kein Indikator dafür, dass die Verluste für Operationen dieser Art hoch waren. Sie lagen völlig im Rahmen dessen was zu erwarten ist, wenn man Wehrpflichtige und Reservisten im dichten urbanen Gelände gegen einen gut vorbereiteten Gegner schickt. Ebenso selbstverständlich ist es, dabei dann mehr Feuerkraft einzusetzen als bei Operationen niedrigerer Intensität. Mit irgendwelchen Bezeichnungen hat das nichts zu tun. Die Einstufung ist nicht wegen irgendwelcher Rechtfertigungen relevant sondern vor allem hinsichtlich der Ausgleichszahlungen für Reservisten und dergleichen. Da gab es in Israel einigen Ärger da die Armee nicht so zahlen wollte wie einige sich es wünschten. Re: Israel - Quintus Fabius - 04.01.2015 Meiner Ansicht nach waren die israelischen Verlust sogar außergewöhnlich niedrig. Rein militärisch war das Vorgehen im Gaza Streifen sogar herausragend gut. Re: Israel - Erich - 21.01.2015 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/gaza-medizinerbericht-101.html">http://www.tagesschau.de/ausland/gaza-m ... t-101.html</a><!-- m --> Zitat:Aufarbeitung des Gazakrieges im Sommer 2014damit wird genau das kritisiert, was hier im Forum - auch von mir - schon heftig kritisiert wurde. Re: Israel - Shahab3 - 24.01.2015 Die Anerkennung des palästinensischen Staates durch Schweden hat offenbar zu schweren diplomatischen Verstimmungen geführt. Schwedens Außenministerien wurde in Israel praktisch zur ungewünschten Person erklärt. Neben verbalen Reaktionen, die "alle Grenzen überschritten hätten", musste sie ihren geplanten Staatsbesuch absagen, weil sie niemand mehr empfangen wollte und für Ihre persönliche Sicherheit ebenfalls ausdrücklich nicht mehr garantiert wurde. Zitat:Israel 'crossed line' says Swedish Foreign Minister´ <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.thelocal.se/20150116/wallstrm-reacts-to-israeli-comments-about-cancelled-trip">http://www.thelocal.se/20150116/wallstr ... elled-trip</a><!-- m --> Zitat:Israel told Swedish FM they would not secure her visit<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4616107,00.html">http://www.ynetnews.com/articles/0,7340 ... 07,00.html</a><!-- m --> Re: Israel - Erich - 24.01.2015 so kann man sich selbst noch mehr isolieren Re: Israel - Erich - 01.02.2015 Ich nehme jetzt eigen eine Schweizer Quelle, um eine israelische Organisation zu zitieren - damit mir nicht wieder die palästinensische Sichtweise vorgeworfen wird: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.blick.ch/news/ausland/schwere-vorwuerfe-hat-israel-tod-von-zivilisten-in-kauf-genommen-id3440592.html">http://www.blick.ch/news/ausland/schwer ... 40592.html</a><!-- m --> Zitat:Schwere Vorwürfeund hänge noch eigens einen Verweis auf einen jüdischen Theologen an, um deutlich zu machen, dass die israelische Regierung nicht das gesamte jüdische Spektrum repräsentiert: Zitat: "Feindesliebe entfeindet", sagte der jüdische Theologe Pinchas Lapide. Sie ist nicht bloß passives Ertragen von Gewalt, sondern auch Durchschauen. Gegen die Unterwerfungslogik hilft, sich nicht von ihren Ausreden verwirren zu lassen. Der Verzicht auf Unterwerfung ist kein Ausdruck von Schwäche, sondern von Stärke. Sodann hilft: Gewalt aufdecken. Denn Gewalt ist feige, versteckt sich, tarnt sich als Spaß, als Frömmigkeit, als Pädagogik, ja sogar als Liebe. Weiter: Wer Gewalt schwächen will, muss Institutionen stärken, deren Sinn im Schutz der Schwächeren vor den Stärkeren besteht. Solche Institutionen verleihen Macht durch transparente Verfahren und organisieren zugleich Kontrollmechanismen gegen möglichen Machtmissbrauch. Und schließlich: Gewalt kann nur um einen Preis bekämpft werden – um den Preis des Konflikts, der Anfeindung, des Risikos. Re: Israel - Nightwatch - 02.02.2015 Zitat:IDF chief awards decorations to Protective Edge heroes<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4622129,00.html">http://www.ynetnews.com/articles/0,7340 ... 29,00.html</a><!-- m --> Re: Israel - Erich - 03.02.2015 Ehrung für mögliche Kriegsverbrecher? Momentan steht jeder israelische Soldat, der im Gaza-Krieg eingesetzt war, unter Generalverdacht. Eine Entlastung einzelner kann erst stattfinden, wenn unabhängige (also nicht israelische) Gerichte wie der internationale Strafgerichtshof die Einsätze untersucht und bewertet haben. Da sollte Israel sehr vorsichtig sein, wer wofür geehrt wird. Re: Israel - Nightwatch - 03.02.2015 :lol: Du klingst aber auch immer schriller. Re: Israel - Nightwatch - 18.02.2015 Latma is back <!-- m --><a class="postlink" href="https://www.youtube.com/watch?v=RGTRCp1uvog">https://www.youtube.com/watch?v=RGTRCp1uvog</a><!-- m --> :mrgreen: Re: Israel - Nightwatch - 27.02.2015 Zitat:Israel and Jordan sign ‘historic’ water deal to save Dead Sea<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.timesofisrael.com/israel-and-jordan-sign-historic-water-deal-to-save-dead-sea/#ixzz3SvDXl2dX">http://www.timesofisrael.com/israel-and ... z3SvDXl2dX</a><!-- m --> Re: Israel - Nightwatch - 16.03.2015 Morgen wird in Israel eine neue Knesset gewählt - traditionell ist vieles möglich. Eine bedeutende aktuelle Entwicklung: Zitat:Livni gives up rotating prime minister’s role with Herzog<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.timesofisrael.com/march-16-2015-elections-netanyahu-bennett-zionist-union-herzog-palestinians-putin/">http://www.timesofisrael.com/march-16-2 ... ans-putin/</a><!-- m --> Das macht eine Regierung der nationalen Einheit mit einer Rotation zwischen Netanyahu und Herzog wahrscheinlicher. Wie schwierig die Lage ist zeigt die Tatsache das Likud und Zionist Union zusammen nicht einmal auf 50 der 120 Knesset Mandate kommen. Eine 'große Koalition' bräuchte damit wohl noch mindestens zwei Partner. Abseits davon ist es nach wie vor am wahrscheinlichsten, dass Netanyahu eine knappe rechts-religiöse Mehrheit zusammenbekommt. Herzogs Koalitionsoptionen sind dagegen um Größenordnungen unrealistischer. Re: Israel - Erich - 16.03.2015 die wesentliche Frage wird sein, welche von den kleinen Splitterparteien in die Knesset einziehen kann. Netanjahu und Liebermann fechten jedenfalls massiv um rechte Wählerstimmen. Allerdings dürften Benjamin und Liebermann ihre Rechnung ohne eine neue Kraft machen: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/israel-wahl-arabisches-buendnis-101.html">http://www.tagesschau.de/ausland/israel ... s-101.html</a><!-- m --> Zitat:Eine neue Kraft in der Knesset? Ansonsten lässt die Wahlkrampfrhetorik bei einer Bestätigung von Netanjahu nicht viel Gutes erwarten: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/wahlen-in-israel-netanjahu-lehnt-palaestinenserstaat-ab-1.2395749">http://www.sueddeutsche.de/politik/wahl ... -1.2395749</a><!-- m --> Zitat:16. März 2015, 17:55 Re: Israel - Nightwatch - 16.03.2015 Erich schrieb:die wesentliche Frage wird sein, welche von den kleinen Splitterparteien in die Knesset einziehen kann.Es ist doch ziemlich wahrscheinlich, dass Beitenu, Meretz und Yachad drin sein werden. Gab keine Umfragen in letzter Zeit die etwas anderes vermuten lassen. Entscheidend werden drei Faktoren sein: - Abstand zwischen Likud und Zionist Union. Wenn Herzog sich deutlich (~ 5 Sitze) von Netanyahu distanzieren kann, wird er den (ersten) Auftrag zur Regierungsbildung erhalten - Richtungsentscheidung von Kahlon mit Kulanu. Wenn Kahlon sich als ehemaliger Likudnik für Netanyahu als Premier entscheidet wird es eine rechte Regierung geben - Rivilins Postionierung hinsichtlich einer Einheitsregierung. Ich gehe davon aus, dass der Präsident keine rechts-religiöse Regierung will und sein Möglichstes tun wird eine andere Lösung zu erreichen. Erich schrieb:Netanjahu und Liebermann fechten jedenfalls massiv um rechte Wählerstimmen.Wie auch Kulanu, Yisrael Beitenu und Yachad... Erich schrieb:Allerdings dürften Benjamin und Liebermann ihre Rechnung ohne eine neue Kraft machen:Die Vereinte Arabische Liste ist kaum stärker als vor der Fusion. Ihr Einfluss auf die Regierungsbildung ist begrenzt (da sie in keine Koalition gehen / aufgenommen werden) und es ist eh gesteigert wahrscheinlich, dass es die Liste nach den Wahlen relativ schnell wieder zerlegt. Re: Israel - Nightwatch - 17.03.2015 Erste Prognosen sind da: 27 Likud 27 Zionist Union 13 Joint Arab List 10 Kulanu 11 Yesh Atid 8 Jewish Home 7 Shahs 7 UTJ 5 Beitenu 0 Yachad Da hat sich doch noch einiges bewegt, auch die allerletzten Umfragen waren (wieder) für die Tonne. Das Geschacher wird jetzt erst richtig los gehen, aber es ist angesichts des Ergebnisses davon auszugehen, dass Netanyahu Regierungschef bleiben wird. Er hat wohl eine knappe rechte Mehrheit, aber eine Einheitsregierung wäre auch denkbar. Das Rivilin jetzt Herzog den Auftrag zu Regierungsbildung gibt / geben kann ist sehr unwahrscheinlich. Edit Nicht mal den Prognosen kann man trauen... 29 Likud 24 Zionist Union 14 Joint Arab List 11 Yesh Atid 10 Kulanu 8 Bayit Yehudi 7 Shas 7 UTJ 6 Yisrael Beteynu 4 Meretz 0 Yachad Das ist ein ziemlich beeindruckender Wahrsieg Netanyahus nach den Entwicklungen der letzten Wochen. Er wird damit sicher der nächste Regierungschef sein. |