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Israel - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Welt (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=90) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=96) +--- Thema: Israel (/showthread.php?tid=3983) Seiten:
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Re: Israel - Schneemann - 07.12.2012 Ich hasse diese Vergleiche, egal ob sie nun Gegner Israels gegen Israel nutzen (etwa, wenn Gaza mit dem Warschauer Ghetto verglichen wird) oder Israelis selbst gegen ihre Gegner. Jeder Vgl. von heute bezüglich Nahost, egal ob Siedlungen, Terrorakte, UN-Beschlüsse oder sonstwas, mit Ereignissen in der Zeit von 1933 bis 1945 sind absolut unhaltbar, historisch falsch bis verunglimpfend und schlicht sinnentleert oder rein als Provokation zu deuten. Interessant hierbei ist aber, dass meist keine Historiker diese Vgl. benutzen, sondern Politiker von links bis rechts, irgendwelche religiös Veranwortlichen oder Militante oder irgendwelche Szenebekannten aus der Landschaft der Kulturschaffenden, d. h. also Leute, die meistens außerhalb ihres fachlichen Reviers meinen wildern zu müssen. PS: Ich lasse mich da auch auf keine weitere Diskussion ein, es würde keinen Sinn ergeben. Schneemann. Re: Israel - Nightwatch - 07.12.2012 Vergleiche sind dazu da Sachverhalte zu verdeutlichen die für sich allein estellt eine verzerrte Wahrnehmung provozieren. Eine Vollständnige Übereinstimung ist hierbei weder beabsichtigt noch von Nöten. Netanyahu hat Recht wenn er anprangert, das die Weltgemeinschaft Israel nur zu gerne so abservieren würde wie man es mit der Tschecheslowakei 1938 getan hat. Die Ähnlichkeit mit der Historie ist einfach da, dies dann als veranschaulichendes Bild zu gebrauchen ist gerade für Politiker die ihre Position vermitteln müssen nur legitim. Re: Israel - Schneemann - 07.12.2012 Zitat:Netanyahu hat Recht wenn er anprangert, das die Weltgemeinschaft Israel nur zu gerne so abservieren würde wie man es mit der Tschecheslowakei 1938 getan hat."Die Weltgemeinschaft" ist sicher nicht das Großdeutsche Reich Hitlers, auch wenn viele (bzw. die meisten) Staaten in der UN nicht meinen Vorstellungen von einem Rechtstaat oder von einer Demokratie entsprechen. Mehr dazu nicht. Schneemann. Re: Israel - Erich - 09.12.2012 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=273539">http://www.jpost.com/International/Arti ... ?id=273539</a><!-- m --> Zitat:Israelis now eligible for E2 investor visa to the US Re: Israel - Erich - 19.12.2012 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/israel-wahlkampf-besatzung">http://www.zeit.de/politik/ausland/2012 ... -besatzung</a><!-- m --> Zitat:17.12.2012 - 11:31 Uhrdie Augen vor der Realität zu verschließen und diese zu ignorieren führt zur "Vogel-Strauß-Politik" und nicht unbedingt zu einer stabilen Basis, auf der man weiter aufbauen kann. Re: Israel - Shahab3 - 22.12.2012 Zitat:Israels Zukunft ist von US-Regierung abhängig<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1956797/">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/inte ... f/1956797/</a><!-- m --> :!: Zitat:ISRAEL<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.dw.de/sicherheitsrat-d%C3%BCpiert-die-usa/a-16467292">http://www.dw.de/sicherheitsrat-d%C3%BC ... a-16467292</a><!-- m --> Re: Israel - Erich - 25.12.2012 ergänzend: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/nahostkonflikt-siedlungen-gefaehrden-israels-demokratie-1.1539881">http://www.sueddeutsche.de/politik/naho ... -1.1539881</a><!-- m --> Zitat:3. Dezember 2012 12:05 Nahostkonflik<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/siedlungsbau-im-westjordanland-usa-in-un-sicherheitsrat-mit-israel-erklaerungen-duepiert-1.1555557">http://www.sueddeutsche.de/politik/sied ... -1.1555557</a><!-- m --> Zitat:20. Dezember 2012 09:27 Siedlungsbau im Westjordanland Re: Israel - Erich - 09.01.2013 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/antisemitismus-debatte-israel-gehoert-nicht-seiner-regierung-12016138.html">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 16138.html</a><!-- m --> Zitat:Antisemitismus-Debatte Re: Israel - Schneemann - 09.01.2013 Ich halte nichts davon, Augstein auf diese Zehner-Liste zu setzen, auch sehe ich Broders Attacken gegen ihn kritisch, bzw. vor allem die Wortwahl, aber manche "Spekulation" Augsteins über die Involvierung Israels in den Arabischen Frühling (muss man als Eigenbegriff jetzt wohl groß schreiben), bzw. die mutmaßliche (in seinen Augen) Nutznießerei Israels an diesen Ereignissen zwischen Tunis und Sanaa, sind grenzwertig bis Bullshit-verdächtig. Der Mann strotzt vor Dummheit. Dies ist wohl realistischer als ihn einen Antisemiten zu nennen. Schneemann. Re: Israel - Erich - 10.01.2013 zur Definition von Anti-Zionismus gibt es die "3-D-Regel" <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/junges-forum/im-fokus/showme/mit-der-3d-brille-gegen-antizionismus">http://www.deutsch-israelische-gesellsc ... izionismus</a><!-- m --> Zitat:Mit der 3D-Brille gegen Antizionismus?<!-- m --><a class="postlink" href="http://shalomsachsen.blogsport.de/images/LAK_Shalom_Flyer_Antizionismus.pdf">http://shalomsachsen.blogsport.de/image ... nismus.pdf</a><!-- m --> Zitat:...nach diesen aus Israel selbst definierten Kriterien kann ich bei Augstein keinen Anti-Zionismus erkennen. Wobei man zunächst eigentlich klären müsste, was Zionismus ist: etwas positives, etwas negatives oder ein neutrum? Sollte Zionismus selbst negativ beurteilt werden müssen, stellt sich die Frage, wie Anti-Zionismus zu beurteilen ist .... ... und die nächste Frage ist, ob "beispielsweise das Vorgehen des israelischen Militärs mit Geschehnissen des 2. Weltkriegs" vergleichbar ist. So meine ich, dass Kriegsverbrechen nahezu in jedem Krieg auftreten. Die Partisanenerschießungen oder die Versenkung von Passagierschiffen im zweiten Weltkrieg (im Atlantik genauso wie in der Ostsee), Gräuel im Algerienkrieg, Vietnam, Srebenica ... da wären Vergleiche möglicherweise angebracht, ohne dass deshalb die Erkenntnis zwangsläufig ist, dass die Handlungen auch "gleichwertig" sind. Schneemann schrieb:Ich hasse diese Vergleiche, egal ob sie nun Gegner Israels gegen Israel nutzen (etwa, wenn Gaza mit dem Warschauer Ghetto verglichen wird) oder Israelis selbst gegen ihre Gegner. Jeder Vgl. von heute bezüglich Nahost, egal ob Siedlungen, Terrorakte, UN-Beschlüsse oder sonstwas, mit Ereignissen in der Zeit von 1933 bis 1945 sind absolut unhaltbar, historisch falsch bis verunglimpfend und schlicht sinnentleert oder rein als Provokation zu deuten. ....Man kann auch unterschiedlich große Buchstaben vergleichen und wird dann feststellen, dass die Buchstaben unterschiedlich groß sind. Gerade dazu dienen ja Vergleiche. Sie erlauben eine Differenzierung und dienen nicht der Gleichmacherei. Die Forderung, dass "nicht verglichen werden dürfe" stellt schon einen Akt der (einseitigen) Legitimierung dar - nach dem Motto, dass einer Seite alles erlaubt sein könnte (was man anderen nicht erlauben würde). Re: Israel - Schneemann - 10.01.2013 Augstein kritisiert, vor allem einseitig, und dies ist sein gutes Recht. Aber: Er durchmischt seine Kritik mit teils zweideutigen Kommentaren und bedient dabei manches Klischee. Und dies hat auch den Streit derweilen hervorgerufen. Einer dieser Sätze: Zitat:Das Feuer brennt in Libyen, im Sudan, im Jemen, in Ländern, die zu den ärmsten der Welt gehören. Aber die Brandstifter sitzen anderswo. [...] Wem nützt solche Gewalt? Immer nur den Wahnsinnigen und den Skrupellosen. Und dieses Mal auch - wie nebenbei - den US-Republikanern und der israelischen Regierung.<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/mohammed-film-wem-nuetzt-die-welle-der-wut-in-der-islamischen-welt-a-856233.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 56233.html</a><!-- m --> Und damit suggeriert er das Bild der bösen, israelischen Regierung, die ja hinter allem steckt. Bis zur "These" der jüdischen Weltverschwörung ist es dann nicht mehr weit. Dass die Israelis mit dem arabischen Frühling a) nichts zu tun hatten, ja b) diesem sogar skeptisch gegenüberstanden (ging doch z. B. mit Mubarak ein Friedens- bzw. Stabilitätsgarant für Israel verloren und wurden stattdessen die Muslimbrüder nach oben gespült) spielt für Augstein keine Rolle. Er hat sein Feindbild und lässt, wenn andere Faktoren dieses Feindbild entschärfen würden, anderes schlicht nicht gelten. Nein, er fängt dann an zu spekulieren und redet grenzwertigen Stereotype-Mist... Erich schrieb: Zitat:So meine ich, dass Kriegsverbrechen nahezu in jedem Krieg auftreten.Natürlich treten Kriegsverbrechen in den meisten Kriegen auf, aber dies liegt an den Eigendynamiken, die jeder Krieg irgendwann ausprägen kann und auf die die Führungen oftmals keinen Einfluss mehr haben. Nur kann man fragen, ob man dennoch vergleichen sollte, nur weil man meint, dass sich Ereignisse ähneln, was zulässig für einen Vgl. wäre. Und da lautet die Antwort eben: Nein! Man könnte dies mit philosophischer Logik angehen, und man wird sehen, dass die Antwort Nein sein muss, damit es logisch bleibt... Zitat:Die Forderung, dass "nicht verglichen werden dürfe" stellt schon einen Akt der (einseitigen) Legitimierung dar - nach dem Motto, dass einer Seite alles erlaubt sein könnte (was man anderen nicht erlauben würde).Auch wenn die Logik dem/etwas widerspricht, dann kann man A und B persönlich sehr wohl dennoch vergleichen oder etwas behaupten, nur wäre es dann eben unlogisch. Insofern: Genau genommen kann man philosophisch betrachtet ALLES vergleichen, man muss nur aufpassen, dass man sich dann nicht zu sehr oder allzu oft der Unlogik verpflichtet sieht. Indessen: Was rein philosophisch als Vgl. zulässig ist, ist/kann aber in der Historie wiederum nicht logisch zulässig sein... Okay...ich höre jetzt auf... :lol: Schneemann. Re: Israel - Erich - 12.01.2013 dann diskutier ich auch nicht mehr - wobei sich für mich die Frage, stellt, ob diese "Anti-Zionismus-Debatte" nicht besser in den "Deutschland-Strang" verschoben werden müsste. Schließlich betrifft die Debatte zwei Deutsche, die sich in Deutschland gegenseitig mehr oder weniger beharken <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/medien/nazi-vergleich-broder-entschuldigt-sich-halbherzig-bei-augstein-1.1571371">http://www.sueddeutsche.de/medien/nazi- ... -1.1571371</a><!-- m --> Zitat:, das Thema ist typische für die deutsche Diskussion zum Thema "Kritik an Israel" - und es ist mit Sicherheit am Wenigsten ein Diskussionsthema in Israel selbst edit: die WELT gibt diese Entschuldigung wieder <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.welt.de/kultur/article112708625/Das-war-nicht-hilfreich-Ich-entschuldige-mich.html">http://www.welt.de/kultur/article112708 ... -mich.html</a><!-- m --> Zitat:... Re: Israel - Shahab3 - 12.01.2013 Zitat:das Thema ist typische für die deutsche Diskussion zum Thema "Kritik an Israel" @Erich Das wurde erst zu einem deutschen Thema, als der hiesige pro-zionistische Provokateur Henryk Broder liebend gerne auf dieses Trittbrett der Schmierenkampagne gegen Augstein aufsprang. Davon lebt Broder. Es war aber ja ursprünglich das in den USA ansässige "Simon Wiesenthal Center", welches Augstein auf Platz 9 seiner Liste der 10 größten Antisemiten der Welt für das Jahr 2012 auflistet (<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2012_3.PDF">http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d ... 2012_3.PDF</a><!-- m -->). Zweck dieser Stiftung ist es Spendengelder für pro-zionistische Lobby Kampangen zu sammeln. Diese alljährliche Top 10 Liste seiner größten Feinde ist sowas wie der alljährliche Pirelli-Kalender der Israel-Lobby. Offizielles "Über Uns" dieser Stiftung: "an international Jewish human rights organization dedicated to repairing the world one step at a time. The Center’s multifaceted mission generates changes through the Snider Social Action Institute and education by confronting antisemitism, hate and terrorism, promoting human rights and dignity, standing with Israel, defending the safety of Jews worldwide, and teaching the lessons of the Holocaust for future generations." <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.wiesenthal.com/site/pp.asp?c=lsKWLbPJLnF&b=4441257#.UPHGiXecmes">http://www.wiesenthal.com/site/pp.asp?c ... PHGiXecmes</a><!-- m --> Für diese Zwecke betreibt die Stiftung u.a. drei "Museen der Toleranz" in New York, Los Angeles und Jerusalem und hat sein europäisches Hauptquartier in Paris. Von dort beobachtet das Institut anti-zionistische oder anti-jüdische Äußerungen und führt entsprechende Kampgangen oder Rechtsstreitigkeiten durch. Das "Muesum der Toleranz" in Jerusalem wurde unter großem Protest auf einem Areal errichtet, welches der Chef der Stiftung als "Verlassenes Land" bezeichnete. Tatsächlich handelte es sich um einen 1000 Jahre alten muslimischen Friedhof, den man für das "Museum der Tolreanz" asphaltierte und überbaute. Auch in New York hat sich die "tolerante" Stiftung bereits für eine "bessere Welt" eingesetzt und ist juristisch und medial gegen den Bau eines Gebäudes der amerikanischen islamischen Gemeinschaft zwei Blocks vom Gound Zero entfernt vorgegangen. Schließlich hätten Muslime in der Nähe zu Ground Zero nichts verloren. (<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.thejewishweek.com/news/breaking_news/wiesenthal_center_opposes_ground_zero_mosque">http://www.thejewishweek.com/news/break ... ero_mosque</a><!-- m -->) An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass die Israellobby ihre Kritiker mundtot zu machen versucht. Sei es dass man sie öffentlich verunglimpft, also versucht ihr gutes Image zu zerstören (vgl. Grass, Augstein), oder Kritikern auch auf andere Art und Weise droht oder Schaden zufügt (vgl. einige Blogs und Websites die wortwörtlich zu Tode geklagt wurden). Was Augstein und Grass passiert ist, ist nicht zuletzt als eine deutliche Warnung an andere Journalisten zu verstehen, die zionistische Politik nicht zu kritisieren. Wer Grass und Augstein nun zu Veranstaltungen (Lesungen, Diskussionen) einlädt, wird sich als Folge dem Verdacht des Antisemitismus ausgesetzt sehen. Ein sehr gefärhlicher Nebeneffekt dieser Diskussion ist die Verwischung der gravierenden Unterschiede zwischen Antizionismus und Antisemitismus. ------- Zitat:...<!-- m --><a class="postlink" href="http://presstv.com/detail/2013/01/12/283207/israel-pm-blocks-roads-to-protest-site/">http://presstv.com/detail/2013/01/12/28 ... test-site/</a><!-- m --> Re: Israel - Schneemann - 13.01.2013 Zitat:Diese alljährliche Top 10 Liste seiner größten Feinde ist sowas wie der alljährliche Pirelli-Kalender der Israel-Lobby.Naja, schaue dir mal an, wer auf dieser Liste steht. Ich bin kein Fan von Listen, aber mancher steht ziemlich berechtigt drin, bzw. lässt Judenhass par excellence ab. Zitat:An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass die Israellobby ihre Kritiker mundtot zu machen versucht. Sei es dass man sie öffentlich verunglimpft, also versucht ihr gutes Image zu zerstören (vgl. Grass, Augstein)...Diese Begrifflichkeit der "Israel-Lobby", die ja andere mundtot machen will, ist übrigens auch ein klassisches Stereotype nach dem Motto: "Die Juden wollen nicht, dass wir dies oder das sagen dürfen!" Nebenbei: Grass hat einseitigen Schwachsinn verzapft, und Augstein regt sich vorzugsweise einseitig auf. Wenn beide ein bisschen mehr von der Sache verstehen würden, dann würde man ihnen vllt. sogar zuhören. Aber für sie scheint es nur ein Feindbild, eine Hauptbedrohung, einen Störenfried zu geben - nämlich Israel - und an diesem reiben sie sich bis zum Umfallen. Dies macht sie nicht gleich zu Antisemiten, aber zu Personen, deren Einseitigkeit (und teils auch Unwissenheit) schon geradezu penetrant ist, die aber dennoch denken, ihre Meinungen (wohlgemerkt: Meinungen! Nicht fundierte Kritik!) in Kombination mit Fehleinschätzungen und Klischees kundtun zu müssen. Zitat:Was Augstein und Grass passiert ist, ist nicht zuletzt als eine deutliche Warnung an andere Journalisten zu verstehen, die zionistische Politik nicht zu kritisieren.Nein, genau dies eben nicht! Es sollte aber aufgezeigt werden, dass man vllt. etwas sorgfältiger die Kritik auswählen und sich etwas mehr informieren sollte, ehe man meint, Kritik sei mit Einseitigkeit und provokanten Klischees identisch. Das ist sie eben nicht. Ich lese u. a. in der Print-Version der Süddeutschen, der Stuttgarter Zeitung oder der FAZ öfters mal Israel-kritische Beiträge, vor allem über den Siedlungsbau oder auch über den Aufstieg des neuen israelischen Rechtsauslegers Naftali Bennett. Über diese Beiträge regen sich weder Broder oder Friedman oder der Zentralrat oder gar irgendwelche Zentren im Ausland auf, sie sind gut recherchiert und durchaus auch bissig, aber sie bringen nicht die Grass'schen oder Augstein'schen Polemiken, Unwissenheiten und Stereotype ins Spiel. Deine generalisierende Aussage ist insofern schlicht falsch und ist äußerst fragwürdig begründet, wonach man ja, egal was man sagt, mit einer sofortigen Attacke irgendeiner Axt-schwingenden "jüdischen Lobby" zu rechnen habe. ............................................................................. Zum Wahlkampf in Israel... Zitat:Kriegsvorbereitungen<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/a-877210.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/a-877210.html</a><!-- m --> Schneemann. Re: Israel - Erich - 13.01.2013 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.blick.ch/news/ausland/palaestinenser-am-gaza-grenzzaun-erschossen-id2166693.html">http://www.blick.ch/news/ausland/palaes ... 66693.html</a><!-- m --> Zitat:Palästinenser am Gaza-Grenzzaun erschossenedit: Die WELT bringt heute einen Artikel auf der hp, die sich mit der "deutschen Sicht auf Israel" beschäftigt und eine andere Sichtweise als "mein Verständnis" bietet: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.welt.de/kultur/article112735073/Was-wenn-die-Araber-unseren-Frieden-nicht-wollen.html">http://www.welt.de/kultur/article112735 ... ollen.html</a><!-- m --> Zitat:15:49ich zweifle nicht, dass es diese Meinungen auf arabischer Seite gibt - ich frage mich aber (in all den Jahrzehnten, in denen ich den Konflikt von aussen beobachte immer mehr), ob nicht Israels Regierung und Handlungsweise (z.B. Stichwort: Umfang mit Palästinensern - Siedlungen) ein gerütteltes Maß an diesen Haltungen hat. |